2. Reise 16.01.2001 - 19.05.2001
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Darwin – Katherine – Tennart Creek – Alice Springs – Hermannsburg – Ayers Rock – Marle – Copper Pedy - Woomera – Port Augusta – Adelaine – Mildura – Broken Hill – Port Pirie – Whyalla – Port Lincoln – Port Kennedy – Ceduna – Eucla – Norseman – Esperance – Danmark - Albany – Walpole – Augusta – Frementel – Perth – Geraldton – Mount Magnet – Perth – Brunei
Hier gibt es einige Bilder von meiner Reise
Einmal im Leben quer durch Australiens Weiten! Am Morgen den 16.01 bin ich
von Mainz-Kastel nach Frankfurt zum Flughafen mit der S-Bahn bei –5 Grad mit
meinem Billig-Fahrrad losgefahren, wo um 14 Uhr der Abflug nach Australien mit
der Royal Brunei Airlines sein sollte. Die erste Zwischenlandung erfolgte in <Abu Dhabi in
den Vereinigten Emiraten> durch einen Defekt an dem Flugzeug hatte ich 4 Stunden
Aufenthalt auf dem Flughafen, ich konnte durch den Zoll gehen und war auf einmal
in <Tausend und einer Nacht> überall verschleierte Frauen und Gold, wohin man
sah, die Kuppel des Gebäudes mit blauen Kacheln einfach wunderbar. Nach 5 Stunden
ging es weiter nach <Bangkok>, wo 2 Stunden Aufenthalt geplant waren, ich ging im
Flughafen spazieren und habe mir alles angesehen, und nach ½ Stunde hörte ich im
Lautsprecher:" Mister Junghans der Flug der Brunei Airlines startet 1 Stunde
früher" und ich war weit weg vom Abflug Terminal. Ich habe mich über Telefon
gemeldet und es kam ein Elektromotor Taxi und hat mich zurück gebracht. Es ging auch
gleich weiter nach <Bandar Seri Begawan> der Hauptstadt von Brunei, hier musste
ich umsteigen und bin nachts in <Darwin Australien> um 23 Uhr gelandet. Der Zoll
war sehr genau, ich musste sogar mein Fahrrad in einer Küche abwaschen und
durfte keine Lebensmittel einführen. Ich wurde genau kontrolliert und musste meine
Packtaschen 2 mal aus und einräumen. Die erste Nacht verbrachte ich im Flughafen
bis es hell wurde. Um 5 Uhr bin ich raus ins Freie gegangen und 35 Grad warm, das
war wie ein Faustschlag ins Gesicht. In Darwin habe ich mir erst einmal die
Stadt angesehen, hier gibt es mehr Krokodile als Darwin Einwohner hat. Ich habe
mir neue Lebensmittel gekauft, Wasser und ein Paar Sandalen, die ich auch gleich
angezogen habe und nach 2 Stunden hatte ich meine Füße sehr stark verbrannt,
weil ich zu faul war die Füße einzucremen, was schmerzliche Folgen auf meiner Reise hatte.
Mittags um 16 Uhr habe ich am Straßenrand etwas geschlafen. Autofahrer haben
mich gewarnt am Straßenrand zu schlafen, wegen der Krokodile. Am 22.01. bin
ich in Hayes Creek am Stuart Hgw. angekommen, um 20 Uhr noch 45 Grad warm. Hier
gibt es bis zu 60 Grad heiße Thermalquellen und viele natürliche Pools, ich habe
gezeltet und morgens hat ein Krokodill vor meinem Zelt gelegen, nach 3 Stunden
ist ein Ranger gekommen und hat es fort gebracht mit einem Wagen. Ich habe die
ganze Zeit im Zelt verbracht und mich nicht bewegt, auch ich hatte Angst. Mir
wurde gesagt, dass ich nur den Reißverschluss hoch und runter hätte ziehen müssen und
das Geräusch kenne das Tier nicht und es wäre dann fort gelaufen. Habe in
Deutschland RPR 2 Radio angerufen wo ich live in die Sendung zugeschaltet
wurde, nur ich hatte Problem mit dem Telefon. Im Outback am Straßenrand durch
die Hitze waren die Tasten so heiß, dass ich mir die Fingerspitzen verbrannte.
Auch mit meinen Füßen bekam ich Ärger, sie wollten nicht heilen, nur rohes
Fleisch, so entschloss ich mich über die Wunde zu urinieren und siehe da, in 3
Tagen war die Wunde trocken und fing an zu heilen. In den letzten Tagen hat es
nachts viel geregnet, aber interessant zu sehen waren rechts und links die schwarzen
Regenwolken und die vielen Blitze am Horizont. Aber es war schön zu fahren, denn
der Regen war schön warm und ich konnte Regenwasser sammeln, durch meinen
Regenumhang. Wasser ist im Outback sehr kostbar. Wenn ein Auto einmal vorbei
fuhr, wurde ich immer gefragt, ob alles OK ist und ob ich Wasser hätte. Nur die
Touristen haben gewunken oder wollten ein Bild von mir machen. Einmal habe ich
nachts mein Zelt aufgeschlagen, weil es anfing zu regnen aber nach 3 Stunden
merkte ich, dass ich auf einem Ameisenhaufen gelandet war und die Bisse sehr
schmerzhaft gewesen sind. Ich habe alles schnell zusammen gerafft und am
nächsten Tag war mein Zelt voller Ameisen gewesen. Zufällig war ein kleiner
Wasserfall da und ich konnte das Zelt säubern. In Katherine bin ich am 25.01.
angekommen und ich habe ein Krankenhaus von den Aborigines aufgesucht, wo meine
Wunden behandelt wurden, denn die Wunde war ausgetrocknet und ich bekam Salbe, dass
die Wunde nicht mehr aufreissen konnte: hat nichts gekostet prima. Mir wurde
gesagt, ich sollte schnell weiter fahren, denn es soll viel Regen geben. Nach 10
Tagen habe ich gehört, dass Katherine komplett über 1 Meter überschwemmt war.
In Daly Waters etwa 3 km abseits des Hgw. ist ein Outback-Pub, das mit
Memorabilien aus der Pionierzeit wie ein Museum wirkt und der Treffpunkt der
Touristen aus der ganzen Welt ist. Es wurde jeden Tag schwüler und wärmer und es
gab auch keinen Regen mehr, am Mittag war es auch schon mal mehr als 60 Grad. Auch
die ersten Känguruhs habe ich gesehen und von den Schlangen habe ich nur Schwänze
noch gesehen, die sind immer schnell abgehauen, war auch gut so. Einmal sind 5
Emus neben mir her gelaufen, jedes Mal, wenn ich gehalten habe, sind sie auch
stehen geblieben und der Kopf ging zu mir und wenn ich weiter fuhr sind sie mit
mir weiter gelaufen etwa so 40 km lang. Da ich ja alleine bin, habe ich mich mit
ihnen unterhalten so aus Spaß, aus lauter Langeweile. Am 31.01 bin ich in Newscastle Waters (900 Km nach Darwin) angekommen Mein Fahrrad
lief ohne Probleme,
kein Platten, nur die Pedale, welche mir ein Fahrradgeschäft in
Mainz-Kostheim montiert hat, sind Scheiße. Es waren Pedalen mit Gummi und bei 60
Grad bin ich immer abgerutscht. Ich habe dann links und rechts Tücher drumgebunden
und es ging weiter. In Richtung Renner Springs war es am Tage so heiß, dass an
Fahren nicht zu denken war. So bin ich gegen Abend losgefahren und bis 5 Uhr
morgens gefahren. Auf einem Zeltplatz habe ich erst einmal 2 Tage Pause gemacht,
um 19 Uhr noch 42 Grad warm. Nach 1400 km bin ich bei den Devils Marbles
angekommen, das ist ein Areal von 18 qkm, dort sind viele Steinkugeln von 10 und
mehr Metern. Für die Aborigines ist es das Symbol der Fruchtbarkeit. Am 09.02
war ich in Richtung Alice Springs unterwegs. Ich hatte nachts wieder Probleme mit den
Ameisen und konnte kaum schlafen, bin um 2 Uhr losgefahren bei Voll-Mond, sehr
schön zu fahren und ich habe kein einziges Auto gesehen. Aber leider einige totgefahrene
Kängurus, aber die LKW sind so lang, manchmal bis 5 Anhänger, die können nicht
so einfach bremsen, sie brauchen bis zu 1000 m Bremsweg. Nach 1700 km bin ich in
Alice Springs angekommen. Der Fluss hatte kaum noch Wasser und es würde für mich
die letzte Wasserstelle bis Port Augusta sein. Das Wasser für die Stadt kommt in
großen Rohren von 1 m Durchmesser von der Küste über 800 km aus dem Süden her.
In Alice Springs habe ich einen schönen Zeltplatz gefunden und habe wie immer
sehr nette Leute kennen gelernt und jeder wollte wenn möglich mir helfen. Da
ich aber heute über 180 km gefahren bin, bin ich auch früh in mein Zelt
gekrochen und habe bis 10 Uhr am nächsten Tag geschlafen. Zum Kaffee bin ich
eingeladen worden, von einem Ehepaar aus Japan, das war sehr nett und ich bekam
ihre
Adresse von Tokio und ich soll sie einmal besuchen. In Alice Springs habe ich
die Telegraph Station Historie Reserve Station besucht, sehr
interessant, da die Morsezeichen nur über 300 km gesendet werden konnten, gibt es
sehr viele Stationen am Stuart Hgw. Aber die meisten nur als Ruinen. Am nächsten
Tag, dem 12.02. war ich in einem Naturschutz Park (West Mac Donnell Ranges) die
Simpsons Gap ein einmaliges Schauspiel. Die mächtigste einer Reihe von
Schluchten ist der Roe Creek, die und andere wurden durch Flüsse in 60 Mio. Jahren in die Quarzit-Felsen der Rungutjirba Ridge gefräst. Die steilen Wände
leuchten durch die aufgehende Sonne am frühen Vormittag in allen Rottönen, und
auch am Nachmittag. Glan Helen ist die letzte Oase der <Zivilisation> für
diejenigen, die Richtung Westen reisen. Ich fuhr wieder in Richtung Süden nach
Hermannsburg am Finke River, es war die erste europäische Missionsstation in
Zentral-Australien. In Boggy Hole gibt es einen wunderschönen Campingplatz,
allerdings ohne sanitäre Einrichtungen. Aber der Finke River hat hier ganzjährig
Wasser und man kann gut baden und schwimmen, was einmalig in Central Australien
ist. Weiter ging es zum Ayers Rock etwa 300 km, 3 Tage bei täglich 55-60 Grad und
nachts unter 10 Grad. Ganz gleich, ob man ihn aus dem Auto oder vom Fahrrad
erblickt, der Uluru (863m), der heilige Berg der Aborigines, gehört zu den
eindrucksvollen Naturattraktionen des Fünften Kontinents. Ich bin auch nicht auf
den Berg geklettert, etwas Respekt vor der Religion der Aborgines sollte man
haben. Ich möchte ja auch nicht, dass jemand über den Altar des Mainzer Domes
klettert. Über den Lasseter Highway ging’s zurück zum Stuart Hgw. nach Erldunda.
Ab jetzt ging es wieder Richtung Süden und ich hatte fast jeden Tag viel Gegenwind
und dann die Hitze sowie die vielen Mücken. Ich war immer froh, wenn ein Road Train
vorbei fuhr, denn
da hatte ich für 10 Minuten Ruhe vor den Fliegen. Aber geschimpft habe ich auf
meiner Reise nie, denn ich wollte es ja so! Und ich genoss jeden Kilometer, den
ich gefahren bin. In Kulgera hat es die ganze Nacht geregnet und die Straßen
waren ½ m
überschwemmt. Aber am nächsten Tag das Wasser und die starke Hitze waren sehr
anstrengend, ich bin trotzdem weiter gefahren und habe öfters Pause gemacht, nur da
gibt es ja keinen Schatten und ich habe eine Plane über mein Fahrrad gespannt
und mich hin gesetzt, aber da kamen auch schon wieder meine Freunde, die Ameisen,
also abbauen und weiter. Nach 200 km 15 Stunden auf dem Fahrrad bin ich in Marla
angekommen um 22 Uhr, es war dunkel und die letzten 20 km sind immer die
längsten, denn auf der Landkarte ist der Ort eingezeichnet, aber man sieht keine
Lichter. Aber viele Bäume, die aber nützten mir nichts, denn es war ja dunkel und
auf einmal nach einer Kurve stand da eine Tankstelle und ein Rasthaus. Als ich dann
die Gaststube betrat, standen ein paar Strassenarbeiter und Farmer an der Theke
und das Hallo war groß. Ich wurde gefragt, wo ich herkomme und wohin ich wollte,
als ich sagte, ich bin Deutscher und komme aus Darwin und möchte nach Perth,
sagten sie mir, ich wäre nicht ganz in Ordnung im Kopf. Ich habe gelacht und
dachte mir, ich bin ja auch ein Meenzer. Es wurde noch eine lange Nacht und ich bin
nächsten Mittag erst um 12 Uhr nach Cooper Pedy weiter geradelt. Die
Maulwurflandschaft um die Opal-Hauptstadt der Welt! So weit das Auge reicht
sieht man nur von rotem Staub überzogene Autowracks, rostige Trucks, zerbeulte
Arbeitsmaschinen sowie große und kleine Erdkegel - als hätten riesige Maulwürfe
im Boden gewühlt. Sogar ein Hotel gibt es hier unter der Erde, wo man eine Nacht
für 25 Dollar verbringen kann. Weiter geht’s Richtung Süden nur Einöde. Die
Fahrt auf dem Stuart Hgw. ist ein stunden- beziehungsweise tagelanges Fahren: nur
dorniges Buschwerk, Spinifexbüschel, sandiger Boden bis zum Horizont. Man fährt
durch eine unwirkliche, aber eindrucksvolle Landschaftsszenerie. Im südlichen
Abschnitt verläuft der Stuart Highway im Zickzackkurs, weil die Straßenbauer
eine Trasse durch die vielen fast ständig ausgetrockneten Salzseen und
Salzpfannen finden mussten. Hier zeigt sich South Australia, der trockenste
Staat im trockensten Kontinent der Welt. Über Woomera. Am 25. Feb. bin ich in
Port Augusta angekommen. Ich war sehr müde und habe mir ein Hotel gesucht um einmal
in Ruhe auszuschlafen, Wäsche zu waschen und meine Schwester anzurufen, damit
sie mir Geld schicken konnte. Ich gab ihr die Adresse einer Bank durch, wo ich
in etwa 5-7 Tage sein würde und unter Vorlage meines Reisepasses habe ich auch
mein Geld auf der Bank bekommen. Am 28 Feb. bin ich spät abends in Adelaide
angekommen und habe im Park in der Nähe des Theaters auf einer Bank
geschlafen. Ich bin von Darwin bis Adelaide ca. 5000 km gefahren. Nach 2 Tagen ging
es wieder zurück nach Port Augusta am Meer entlang. Zuerst wollte ich mit dem
Schiff nach Port Lincoln am Indischen Ozean übersetzen, da hätte ich 800 km
Landweg sparen können, aber ich fand kein Schiff. So musste ich nach Port
Augusta, Arno Bay, Tumpy Bay nach Port Lincoln fahren. Die Straßen sind auf den
Highways in Australien alle sehr gut, besonders für Radfahrer ideal, nur der
Wind machte mir zu schaffen. Über den Flinders Hwy. ging es Richtung Norden nach Ceduna auf den Eyre Hwy., Ceduna ist auch das Gateway to the Nullarbor(kein
Baum). Jetzt hieß es immer viel Wasser mitzunehmen, denn die Tankstellen sind
meist etwa 200 –250 km auseinander. Bis Yelata Roadhouse hatte ich sehr starken
Rückenwind und bin gleich weitergefahren bis zu Beginn des eigentlichen Nullarbor Plain.
Von hier aus geht es nur noch geradeaus ohne eine größere
Kurve. Ich hatte auf der gesamten Strecke von etwa 1200 km bis Norseman nur
Rückenwind und habe die Strecke in 8 Tagen geschafft. Einmal hatte ich kein
Wasser mehr und musste die ganze Nacht warten bis ein Auto vorbei fuhr und
anhielt und mir Wasser gegeben hat. In Eucla habe ich einen Radfahrer aus Hamburg
getroffen, den sein Freund verlassen und auch das ganze Geld mitgenommen
hat. Er war so frustriert, dass er nach Hause fahren wollte, das Ticket hatte er,
aber kein Geld. Also gab ich ihm 200 Dollar und da er von Perth kam hatte er nur
Gegenwind und ist am Tage nur 30-40 km voran gekommen. Als ich ihm sagte, ich
fahre leicht jeden Tag ca. 200 km bei Rückenwind, wollte er es nicht glauben.
Sehr schön ist der Abstecher zu den Steilklippen an der Südküste Australiens,
wo man zwischen Mai und Oktober Buckelwale sehen kann. In Caiguna gibt es eine
Strecke von 146 km, die wie mit dem Lineal gezogen verläuft. Weder Ansiedlungen
noch Bergrücken bieten im brettebenen Landstrich dem Auge Halt. Es gibt kaum
Gegenverkehr. Der Eyre Highway scheint aus dem Nichts zu kommen und im Nichts zu
verschwinden. Nach 1200 km Wüstenkilometern endet die Durchquerung der Nullarbor
Plain in Norseman. Ich fuhr die Highway Nr. 1 weiter Richtung Süden nach
Esberance. Jetzt gab es auch Bäume, die bis 100 m hoch gewachsen sind, und
sauberes Wasser. Danmark und Albany sind sehr schöne kleine Städte auf dem Weg
nach Perth.
Auf dem Weg nach Perth bin ich durch landschaftlich schönes Land gefahren, an der Südküste gibt es sehr viel Wald. Da gibt es 100 m hohe Bäume, mit einem Stahlwanderweg in den Spitzen der Bäume, auf dem man wandern kann (walk trees). Man sieht die Kakadus und seltene Vögel beim brüten. Im Westen sind dann viele Obstfarmen. Auf einer Farm habe ich auch einen Tag gearbeitet um mich eine Nacht mit jungen Leuten aus aller Welt zu unterhalten. Ich habe Radio RPR 2 Reiner Meutsch angerufen und live in der Sendung „Mein Abenteuer“ gesagt: ich würde gerne einmal einen Apfelkuchen essen. Als ich 8 Wochen später in Deutschland war, schickte mir aus München eine Rentnerin einen Apfelkuchen zu mir nach Hause. Auch so etwas kann man erleben. In Fremantel etwa 30 km vor Perth ist ein wunderschöner Strand, nicht überfüllt und das Wasser 28 Grad warm und sehr sauber. Die Fahrt nach Perth war schön zu fahren. Für Radfahrer gibt es eigene Radwege und endlose Parks entlang des Swan Rivers. Am Hauptbahnhof fand ich ein schönes Hotel, nicht teuer 15 $. Ich bin 5 Tage bis Mount Magnat gefahren, viele Weingüter, einfach traumhaft die Landschaft. In Perth wieder angekommen bin ich zur Brunei Airlines gegangen und habe gefragt, ob ich in Brunei Zwischenstop für 12 Tage machen kann. Am nächsten Tag bekam ich das OK und so bin ich nach Brunei gekommen und 12 Tage in diesem kleinen aber reichem Land der Erde rumgeradelt. Es war wie ein Traum so schön und das viele Gold an Kuppeln und Geländern und Autos. Der Strand am Südchinesischen Meer war immer menschenleer, denn baden gehen die Bewohner erst am Abend und so hatte ich den Strand für mich allein, klares Wasser und sehr warm 33 Grad. Aber mittags immer um15 Uhr kamen schwarze Wolken auf und es fing furchtbar an zu regnen, nach einer Stunde etwa ist wieder schönstes Wetter und feuchtwarm, 45 Grad und mehr. Es wahren 12 unvergessliche Tage in Brunei! Beim Einchecken auf dem Flughafen kam es zu einer Machtprobe zwischen dem Zoll und mir: in Perth ohne Probleme, in Brunei hatte ich 20 kg zuviel und sie wollten 200 Dollar und ich sagte ich zahle nichts, ein Wort gab das andere und am Schluss sagte ich, ob er einen Sohn habe, er sagte ja und ich sagte ihm, er könne das Fahrrad seinem Sohn schenken und bin zum Einchecken gegangen. Ich habe keine 200 $ bezahlt und in Frankfurt bekam ich wie immer mein Fahrrad und es war eine Schachtel Marlboro auf dem Gepäckträger festgebunden, aber da ich ja nicht rauche habe ich sie einem Zöllner in Frankfurt geschenkt.
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